Geschichte der Mühlen in Saint-Rémy

Griechen und Römer haben den Olivenbau an der Nordseite der Alpilles angepflanzt. Auf der Ausgrabungsstätte von Glanum (römische Stadt 1 km nördlich vom heutigen Saint Rémy) fand man in einem Winkel der „dorischen Säulenhalle“ eine große Steinplatte, die als Sockel für einen Olivenmühlstein diente, und auf der westlichen Seite der Thermenstraße die Spuren einer Presse. Vom Mittelalter bis zur Epoche der Neuzeit war die Herstellung von Öl eine Lebensmittelproduktion für die Selbstversorgung.

In Saint-Rémy-de-Provence ist die Tätigkeit der Müller zu verschiedenen Zeiten nachgewiesen. Im Jahr 1829 gab es drei Mühlen mit einer Jahresproduktion von insgesamt 450 Hektolitern. Im Jahr 1888 wurden 24 Arbeiter von zwei Mühlen beschäftigt, die bis 1956 in Betrieb waren. Außerdem gab es eine dritte Mühle an der Sackgasse des „weißen Kaninchens“ (heute Rue Hoche), die noch bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Dienst versah..

Doch die von Vincent van Gogh verewigten Olivenbäume mussten unter wiederkehrendem Frost leiden, besonders in den Jahren 1889 und 1956. Die Produktion ging von 800 Doppelzentner Oliven im Jahr 1912 auf 125 Doppelzentner im Jahr 1956 zurück. Nach dem katastrophalen Frost von 1956 wurden die letzten Mühlenbesitzer von Saint- Rémy-de-Provence und seiner Region zu Ölhändlern und gaben wenig später ihre Tätigkeit ganz auf. Im Jahr 1969 wurden über 3000 Olivenbäume als in der „Regeneration“ befindlich und 400 als Neupflanzung deklariert.

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